Christian Bazant-Hegemark, Österreich

Mehr über Christian Bazant-Hegemark

Werkbeschreibung

Die hier vorgestellten Arbeiten benutzen Architekturen, welche in den späteren Arbeiten zusehends zersetzt werden – wobei nach der beginnenden Raumlosigkeit (welche lediglich noch Schatten zur Perspektivendefinition benutzt) zuletzt die Bildfläche selbst dem Prozess der Auflösung ausgeliefert ist. Die Bilder sind dadurch mehr temporal denn geografisch verortet.

Diese Umgebungen werden zur Bühne des Zwischenmenschlichen, auf welcher sich, den Strategien und Traditionen von Genrebild und Allegorie folgend, kleine wie große Episoden der Conditio Humana ausbreiten.

Die Bilder spiegeln eine Suche nach zeitgenössischen Metaphern, sowie das Streben nach einer idealen bildlichen Umsetzung einer Narration.

Wiederkehrendes Merkmal ist nicht das Abbild, sondern die Behauptungdesselben – die Behauptung einer Figur, einer Couch; in weiterer Konsequenz werden nicht nur einzelne Bildelemente, sondern auch die Integrität der Narration selbst zu einem zu bezweifelnden oder zu bekräftigenden Vorhaben.

Biografie

Geboren 1978

Seit 2006: Studium der Bildenden Künste an der Akademie der Bildenden Künste, Wien

2008: Erasmus-Studium auf École Régionale des Beaux-arts de Nantes, Frankreich

2009: Studienassistenz bei Prof. Gunter Damisch

Nominierung: Strabag Art Award International

Nominierung: Walter Koschatzky Kunst-Preis

Lebt und arbeitet in Wien.