Bologna – Leipzig und SALVE EUROPA

by salveeuropa ~ Januar 23rd, 2012.
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PRESSEMITTEILUNG

SALVE EUROPA offizieller Partner der Stadt Leipzig im Rahmen der Feierlichkeiten der 50-jährigen Städtepartnerschaft Bologna-Leipzig 2012.  Gemäldeausstellung „Die Stadt aus den Büchern“ mit Gemälden und Aquarellen von Lucia Lamberti, Bologna. Die Ausstellung ist Teil der Reihe  „Europäische Wege“ 2012/2013. Die Ausstellung umfasst ca. 40 – 50 Gemälde und Aquarelle nach historischen Bildern und Postkarten des „alten“ Königsberg.

Der Weg führt uns von Hamburg über Elbing (Elblag)  nach Königsberg (Kaliningrad). Wir verbinden Geschichte mit Gegenwart und gehen symbolisch den Weg zurück und gleichzeitig vorwärts in ein neues Europa.

Ausstellungseröffnung in der Woche des Bachfestes 7. – 17.06.2012.

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Alise Medina “Betrachtungen”, 07.02.12, 19 Uhr

by salveeuropa ~ Januar 18th, 2012.
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www.seeteufel.cc

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Vernissage Christian Bazant-Hegemark

by salveeuropa ~ Januar 18th, 2012.
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18.10.2011

art gallery Leipzig übergibt Scheck an S.O.S. Leipzig e.V.

Bei einer Vernissage des Künstlers Christian Bazant-Hegemark aus Wien übergaben Ines Keerl und Karin Krzenck-Lichtenstein von der art gallery Leipzig einen Scheck in Höhe von 1000.- Euro an Herrn Niehoff, Vorstandsvorsitzenden unseres Vereins. Die Ausstellung des Künstlers in der Katharinenstr. 23, Ecke Brühl, läuft noch bis zum 12. November 2011. Die art gallery Leipzig entdeckt, fördert und präsentiert “Junge europäische Kunst”.

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Alise Medina “Betrachtungen”, 07.02.11

by salveeuropa ~ Januar 18th, 2012.
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www.seeteufel.cc

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Ausstellung “Figury” Tomáš Němec, Prag

by Ines_Keerl ~ Januar 3rd, 2012.
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Zeit:

Ausstellung vom 8. Februar — 3. Mai 2011
Vernissage am 8. Februar 2011, 19 Uhr
Seeteufel, Markkleeberg
Ostuferweg 1
04416 Markkleeberg
Mo, Mi, Do, Fr 11:30 — 23:00 Uhr
Sa, So 9:00 — 23:00 Uhr

Der Titel der Ausstellung „Figury“ (dt. Figuren) lässt bei näherer Betrachtung verschiedene Interpretationen zu. Nemec selbst verweist auf seine Absicht, in der Öffentlichkeit bekannte Personen in einem sich wandelnden Umfeld, das sich dem Betrachter nicht immer gleich erschließt, darstellen zu wollen, aber auch Freunde und Kollegen in verschiedenen Alltags- und Lebenssituationen. Es handelt sich dabei stets um Menschen(gruppen) auf zumeist großflächigen Bildern, farbintensiv und vielschichtig, zuweilen mit grobem Pinselstrich lediglich angedeutet, mitunter in feinen Konturen detailgetreu gemalt, so dass Gefühle, Empfindungen, Ekstasen hautnah miterlebbar scheinen, wobei auch das erotische Sujet keineswegs zu kurz kommt (etwa in Il Decamerone), sogar provokativ wirken kann.

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Vernissage “Nuevas Utopias”, Pablo Mercado, Spanien

by salveeuropa ~ November 24th, 2011.
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Markkleeberg, 23. November 2011 – Mit der gestrigen Vernissage eröffnete die Art Gallery Leipzig eine neue Ausstellungsreihe unter dem Titel „Nuevas Utopiás“. Die „Neuen Utopien“ offenbaren eine Auswahl an Werken des spanischen Malers Pablo Mercado.
Zusammen mit Inès Keerl und Karin Lichtenstein von der Art Gallery Leipzig eröffnete  Ilona Antons-Sieben feierlich den Abend.
„Die Facebookbilder. Sie haben mich bei unserem Besuch diesen Sommer im Atelier des
Künstlers sofort angesprochen.“, sagte Inès Keerl. Frech, sexy oder unschuldig stellen
sich die Damen zur Schau. Facebook als Utopie und Ausdruck einer Gesellschaftsvision.
Die Social-Web-Selbstinterpretationen trägt Mercado auf seine Leinwände – zu jedem
Leinwandschnappschuss ein Profil auf Facebook. Eine andere Utopie zeigt der
Masterabsolvent der Facultad de Sevilla mit Hilfe der Lomomalerei, angelehnt an die übertrieben
farbintensiven und kontrastreichen Lomografien. Das heutige Antlitz alter Parks
oder Jahrmärkte bannt der Künstler anhand seiner Fotovorlagen auf Leinwand, übernimmt
dabei Doppelbelichtungen und Fehlinformationen der Schnappschüsse. So erschafft Mercado
einen farbenreichen Charakter und indivuellen Charme.

Die Werke von Pablo Mercado werden noch bis Januar 2011 zu sehen sein. Damit löst der Künstler aus dem spanischen Antequera die vorangegangene Ausstellung „Easy like Sunday Morning“ des Künstlers Dragan Zdravkovic aus Belgrad ab.

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art gallery leipzig – Feierliche Eröffnung der neuen Räumlichkeiten

by salveeuropa ~ August 15th, 2011.
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Am 18. Mai 2011 war es endlich soweit. Die art gallery leipzig unter der Leitung von Karin Krzenck-Lichtenstein und Inès Keerl, weihte feierlich ihre neuen Räumlichkeiten im Romanushaus, Katharinenstrasse 23, 04105 Leipzig ein.  Die Eröffnungsvernissage „Dreiländereck mit Ausblick“ mit Gemälden und Skulpturen von Christian Bazant-Hegemark  (Wien), René Stessel (Wien), Inese Valtere-Ulande (Riga), der Preisträgerin des Salve Europa Fine Art Challenge 2009/10 Franziska Güttler und Tomas Nemec, Prag, zog weit über 150 Kunstinteressierte  an.

Alle Fotos: Lutz Zimmermann

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Ausstellung “Als wir träumten” vom 23.11.10 – 30.01.11

by Ines_Keerl ~ November 23rd, 2010.
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Zeit:
Ausstellung vom 23. November 2010 — 31. Januar 2011
Vernissage am 23. November 2010, 19 Uhr
Ort:
Seeteufel, Markkleeberg
Ostuferweg 1
04416 Markkleeberg
Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Do, Fr 11:30 — 23:00 Uhr
Sa, So 9:00 — 23:00 Uhr

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GELUNGENE VERNISSAGE AM 07.09.10

by Ines_Keerl ~ September 14th, 2010.
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Hallo Frau Keerl,

zum “Arbeits”-wochenausklang möchte ich Sie gern mit einer kurzen Nachricht bedenken. So ein Zeitpunkt an dem man die wichtigsten und schönsten Erlebnisse der Woche nochmal an sich vorüber ziehen lässt, sie ein zweites Mal geniesst und auch mit etwas Abstand eine festere Meinung dazu findet.

Natürlich im Bezug auf die Vernissage möchte ich mich herzlich für die Einladung bedanken. An einem Event teilnehmen zu können – wer weiss heute schon, ob dieser junge Maler in einigen Tagen nicht auf ganz anderen Bühnen / Teppichen zu hause sein wird – den Moment habe ich gern genossen.

Ich wünsche, dass es auch für Sie und Frau Krzenck-Lichtenstein ein gelungener Start auf neuen Wegen ist. Der Anspruch der Gäste an den Künstler und natürlich auch an die Gastgeberinnen hat viel darauf hingedeutet.

“Einblicke in sein Werk” hat nicht nur der Künstler gegeben, sondern auch ich konnte Einblicke in Ihre Arbeit gewinnen und nicht zuletzt auch eine Vernissage der besonderen Art erleben.

Somit nochmal vielen Dank und ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße

René Lachmann

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Ausstellung vom 07.09. – 02.11.2010

by Ines_Keerl ~ August 24th, 2010.
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“Affiliations”

Christian Bazant-Hegemark, Wien

Vernissage am 7. September 2010, 19 Uhr

Ort: Seeteufel, Markkleeberg

Details zur Ausstellung:

www.art-gallery-leipzig.de

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Im Atelier…von Rene Stessl

by Ines_Keerl ~ Juni 17th, 2010.
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Für Rene Stessl, geboren 1974 im österreichischen Bad Radkersburg (Steiermark), dienen, mit Blick auf das eigene künstlerische Schaffen, gegenständliche Bilder lediglich der Legitimation, dass er auch malen und zeichnen kann, wie man es an der Akademie der Bildenden Künste Wien von den Studenten selbstredend verlangt. Dies bekennt er freimütig bei einem Besuch in seinem Atelier an der Mariahilferstraße in Wien. Eigentlich mehr ein kleiner Raum als ein Atelier, in den – auch durch die Lage in einem Hinterhof bedingt – nur wenig Tageslicht fällt. Umso heller wirken die Bilder, häufig in grellen Farben gemalt, was anfänglich bei mir unterschwellig eine gewisse Unruhe erzeugt, die sich aber – bei näherer Betrachtung und im Gespräch mit dem Künstler – rasch legt. Rene Stessl, über den ich mich mit Hilfe seiner Website bereits informiert habe, ist ein aufgeschlossener, vielseitig interessierter, engagierter, intelligenter, aber auch geduldiger Gesprächspartner, der mir anhand der im Atelier gelagerten Arbeiten verdeutlicht, wie er mit Formen und Farben experimentiert, hin zu abstrakter Kunst, die sich in seinem Schaffen immer mehr durchsetzt, wobei mich die „Tiefenwirkungen“ einiger Bilder sofort beeindrucken. Im übrigen sind alle Bilder, vom Künstler so gewollt, ohne Titel. Der Betrachter wird gezwungen, eigene Assoziationen zu erzeugen und nachzudenken. Stessl ist ein Künstler, der seine Umwelt bewusst wahrnimmt, sich auch einmischt, ohne, was er ausdrücklich betont, ein „politischer“ Künstler sein zu wollen. Da er in verschiedenen Genres tätig ist – Malerei, Fotografie, Installationskunst -, kann dies vielleicht auch nicht ausbleiben.

Etwa bei dem Frosch am Kreuz: Hier handelt es sich um eine direkte Anspielung auf ein Kunstwerk des leider viel zu früh verstorbenen Martin Kippenberg (1953-1997), bei dem ein gekreuzigter Frosch mit herausgestreckter Zunge und Bierkrug in der Hand seinerzeit für Wirbel und helle Aufregung sorgte. Dass Stessl in seiner Variation damit Partei für einen anderen Künstler und letztlich auch für die Freiheit der Kunst ergreift, liegt nahe und ist legitim. Rene Stessl hat bereits mehrere Preise gewonnen, sich in den zurückliegenden acht Jahren an zahlreichen Gruppenausstellungen beteiligt und kann zudem einige Personalausstellungen vorweisen, zuletzt 2009 im Quincy House, New York. Man darf gespannt sein auf seinen weiteren künstlerischen Weg. Dass er seinen Platz mit seinen stilistischen Mitteln und seiner Vielfalt sowie seinen Intentionen, Motiven und Gestaltungsmöglichkeiten finden wird, scheint vorgezeichnet.

Thomas Krzenck

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Im Atelier von…

by Ines_Keerl ~ Juni 1st, 2010.
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Christian Bazant-Hegemark in Wien

Die Akademie der Bildenden Künste in Wien zählt zu den ältesten und renommiertesten Einrichtungen ihrer Art in ganz Europa, deren Anfänge bis in das Jahr 1692 zurückreichen. Ich bin mit dem Zug von Brno (Brünn), dem unter historischen und kulturgeschichtlichen Gesichtspunkten einstigen „Vorort“ Wiens, in die österreichische Hauptstadt gefahren und warte gespannt vor dem lang gestreckten Gebäude am Schillerplatz mit seiner etwas verblichenen, im Stil der italienischen Renaissance errichteten Fassade. Pünktlich erscheint der Kunststudent Christian Bazant-Hegemark (*1978), begrüßt mich freundlich, und wir gehen ins Innere der Akademie, in der mein Gesprächspartner seit 2006 studiert und wo er im ersten Stock sein Atelier hat, das er mit einem anderen Kommilitonen teilt. Ein mittelgroßer Raum, spartanisch eingerichtet, ungerahmte Ölbilder und Studien lehnen auf der linken Seite an der Wand, kleinformatige Bilder hängen gegenüber, dazwischen lagern auf dem Boden weitere Studien in Öl sowie gerahmte Zeichnungen, die von der ersten Einzelschau im Wiener „Brick5“ zurückgekommen sind. Stolz berichtet Bazant-Hegemark, ein gebürtiger Niederösterreicher, der bereits an zahlreichen Gruppensausstellungen teilgenommen hat, von seiner ersten Einzelschau. Überhaupt erfahre ich im Verlaufe unseres etwa einstündigen Gesprächs Einiges aus seiner Vita und von seinem künstlerischen Alltag.

Als Programmierer von Computerspielen hat er begonnen und bis zu seinem 24. Lebensjahr gearbeitet. Doch dann kam die Erkenntnis, dass dies nicht sein eigentliches Lebensziel sein könne, ja die Entfaltungsmöglichkeiten einengte. Und so fing er zu malen an, ein radikaler Wechsel, der aber, wenn man den Unterschied von Computerwissenschaft und Malerei hinterfragt, vielleicht doch gar nicht so gravierend ist – etwa mit Blick auf ästhetische Prinzipien (Denken in Bildern über Bilder). Mit Leidenschaft und Verve ist er bei der Sache, ein junger Künstler, der immer wieder (philosophische) Fragen stellt und in seine gegenständliche Malerei einfließen lässt. Begonnen hat er sein Studium an der Akademie in der Klasse für Grafik und druckgrafische Techniken, doch der Malerei gehört seine eigentliche Liebe, hier fühlt er sich zuhause, sie bildete auch den Ausschlag für den Ausstieg aus der Computertechnik und den Einstieg in die Kunst. Ein Bild, „Kaffeeküche“ von 2010, fällt mir gleich ins Auge, ich kenne es bereits von der Website Bazant-Hegemarks. Die Beschäftigung mit dem Zweifel am Abbild, die Frage: Kann man einer Sache, einer Situation, der Spur eines Menschen, näher kommen, indem man sie zeigt? – diese tiefgründige Frage ist ein zentrales Leitmotiv der Kunst Bazant-Hegemarks, das immer wieder explizit in den Raum gestellt wird. Szenen werden aus verschiedenen Blickwinkeln, in Überlagerungen, in Fragmenten gezeigt, so etwa auch im großformatigen Bild „Equilibrium“ (2010), das die figurative, an die Porträtkunst der Renaissance erinnernde Tradition aufgreift und durch Flächigkeit, sparsamen Farbeinsatz und das erkennbare hohe zeichnerische Können beeindruckt. Mein Lieblingsbild (Procession, 2009) ist leider aktuell in einer Wiener Kanzlei ausgestellt: Die Arbeit rückt sich wie in Trance bewegende Kinder beim Spielen in den Mittelpunkt, wobei die Perspektive durch lange Schatten definiert wird. Gerade die eingesetzte Farbigkeit und Rhythmik begeistert mich hier, wobei der Inhalt natürlich den Betrachter zu sehr verschiedenartigen Assoziationen regelrecht zwingt.

Christian Bazant-Hegemark wurde bereits für verschiedene Preise nominiert und hat zudem 2008 und 2009 zwei Stipendien erhalten. Dass er nicht nur ein sehr sympathischer, hoch talentierter Maler ist, sondern zugleich auch ein begnadeter Zeichner – davon legen etwa die Arbeiten Zeugnis ab, die ich mir in seinem Atelier ansehen durfte und die im übrigen alle, trotz der sehr unterschiedlichen Motive und Szenen, die sie – manchmal mit wenigen Strichen, manchmal mit intensiver Expressivität – unter Einsatz verschiedener Stilmittel zeigen, keinen Titel tragen. Dass Christian Bazant-Hegemark seinen Weg gehen wird, dessen bin ich mir absolut sicher. Ich freue mich auf eine geplante Ausstellung mit ihm in Leipzig – und einen neuen Atelierbesuch in Wien.

Thomas Krzenck

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Residenzschloss 18. April bis 7. November 2010

by Ines_Keerl ~ Mai 7th, 2010.
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Zukunft seit 1560. Von der Kunstkammer zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Das Dresdner Residenzschloss, einst Wohn- und Repräsentationsstätte der sächsischen Kurfürsten und Könige, wird nie wieder so sein wie es einmal war. Und dennoch zeigt es sich heute dem kunstsinnigen Besucher aus aller Welt so, wie es nie hätte sein können. Die Wunden des Untergangs des „alten Dresden“ im Februar 1945 werden nie verheilen, doch entstanden ist mittlerweile etwas Neues, das an Altes, Wiederhergestelltes anknüpft, ohne die einstige Pracht imitieren zu wollen. Ein wundervoller Ort für eine Ausstellung, die Vergangenes würdigt und dabei – in finanz- und wirtschaftspolitisch turbulenten Zeiten – zugleich den Weg in die Zukunft zu weisen sucht. Die Rede ist von einer Exposition, die auf 1800m2 in sieben Räumen eine selten gesehene (und wunderbar gelungene!) Konzentration an Kunst inszeniert, in der exemplarisch, aus dem schier unermesslichen Reservoir an eigenen Kunstschätzen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Entwicklung von der Kunstkammer zum bürgerlichen Museum eindrucksvoll aufgezeigt wird. Fünf zeitübergreifende Impulse wie Schöpfung(sakt 1560 unter dem nicht sehr prominenten Kurfürsten August von Sachsen), Verlangen (nach Machtentfaltung, Repräsentation und Besitz), Wissbegier (naturwissenschaftliche Erforschung der Welt), Konfrontation (Aufeinandertreffen gegensätzlicher Meinungen) sowie Ausstrahlung einer der reichsten Sammlungen der Welt bilden gleichsam die Leitlinie der Exposition von mehr als 300 Kunstwerken, darunter Leihgaben ausländischer Museen, wobei der Zukunftsgedanken stets zu allen Zeiten die treibende Kraft darstellte. Cranachs Adam und Eva, filigrane Schätze aus dem Grünen Gewölbe, eine Planetenuhr aus dem 16. Jahrhundert, eine antike Statue der Artemis, Schattenspielfiguren aus Java aus dem 19. Jahrhundert, Fotografien von Hugo Erfurth, Oskar Kokoschkas Bild Die Macht der Musik (1931 erworben, 1937 als „entartet“ beschlagnahmt und heute in Eindhoven), Hans Grundigs noch immer mahnendes Triptychon Das Tausendjährige Reich sowie – als Abschluss und Ausblick zugleich – Jeff Walls Großbilddia im Leuchtkasten The Thinker, das als Sinnbild Hoffnung und Enttäuschung, Annäherung und Distanzierung, Tradition und Wandel gleichermaßen umfasst, sind nur einige Höhepunkte einer Entdeckungsreise durch die Kunstgeschichte und eben die vielschichtige Sammlungshistorie der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Thomas Krzenck

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Galerierundgang Baumwollspinnerei Leipzig 01. -02.05.2010

by Ines_Keerl ~ Mai 3rd, 2010.
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… immer wieder lohnens- und empfehlenswert die “Zeit für Kunst” – Rundgang in den Baumwollspinnerei Galerien, dieses mal mit Gastland Rumänien.

http://www.spinnerei.de/archiv-news-termine.html?y=2010 next time september 2010

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Lilly Bodor im If Jazzcafé Budapest

by Ines_Keerl ~ Mai 3rd, 2010.
Filed under: Allgemein.

Die Ausstellung eröffnet am 27.5.10 um 20.00 Uhr. Das If Jazzcafé bekannt für seine excellenten Konzerte geht neue Wege: “Kunst zu sehen” kombiniert mit “Kunst zum Hören”.

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Neo Rauch in Leipzig

by Ines_Keerl ~ April 26th, 2010.
Filed under: Kulturtipps.

Neo Rauch. Begleiter

18. April bis 15. August 2010

Aus Anlaß des 50sten Geburtstages von Neo Rauch präsentiert das Museum der Bildenden Künste Leipzig erstmals einen Überblick seiner Gemälde aus den Jahren 1993 bis 2010. Die Schwerpunkte bilden dabei aktuelle Arbeiten und Werke aus amerikanischen Privatsammlungen, die bisher noch in keiner europäischen Museumsausstellung präsent waren. Die umfassende Werkschau mit ca. 120 Arbeiten wird zeitgleich in der Pinakothek der Moderne in München gezeigt. Beide Ausstellungsteile sind aufeinander abgestimmt.

No Responses to Neo Rauch in Leipzig

  1. Karla Hus

    Die Ausstellung ist schon sehr beeindruckend und sehr zu empfehlen, auch für die, die moderne Kunst sonst nicht mögen!! SALVE Karla

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Lesung mit Kateřina Tučková Buchmesse Leipzig

by chefadmin ~ März 22nd, 2010.
Filed under: Buchtipps.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Städtepartnerschaftsverein Leipzig – Brno e. V. am Rahmenprogramm „Leipzig liest“ innerhalb der Buchmesse 2010.

Gast ist diesmal die Brünner Schriftstellerin Kateřina Tučková (geb. 1980).

Datum: 20. März 2010

Zeit: 19.00Uhr

Ort: Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig

Veranstalter: Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Leipzig – Brno e. V.

Kurz zum Inhalt der Veranstaltung:


Das Thema Zweiter Weltkrieg und Vertreibung wird auch nach 55 Jahren noch immer heiß diskutiert. Kateřina Tučková (geb. 1980), eine junge Brünner Autorin, die derzeit am Institut für Kunstgeschichte der Karlsuniversität Prag ein Doktorandenstudium absolviert, hat sich dieses Themas in ihrem Roman „Vyhnání Gerty Schnirch“ (Die Vertreibung der Gerta Schnirch, 2009) angenommen und schildert das tragische Schicksal einer jungen Deutschen aus einer zweisprachigen Familie, die Ende Mai 1945 den sog. „Brünner Todesmarsch“ überlebt, in dem das Gros der nach der Befreiung der Stadt verbliebenen Deutschen Richtung österreichische Grenze getrieben wird. Gerta Schnirch und ihre kleine Tochter kehren nach einigen Jahren in die mährische Kapitale zurück, doch die Stadt ist ihr fremd geworden und als Deutsche bewegt sie sich am Rande der Gesellschaft. Bis heute wissen nur wenige Brünner, was mit den 58.000 Deutschen, die einmal in ihrer Stadt lebten, genau passiert ist. Entsprechend die aktuellen (kontroversen) Reaktionen nach Erscheinen des Romans in Brünn.


Die Lesung ist zweisprachig und wird von Thomas Krzenck moderiert.

www.leipzig-bruenn.org

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Rezension zu den “Kleinen Sternen Köchen” bei Amazon

by Karin_Lichtenstein ~ März 22nd, 2010.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Rezension zu den “Kleinen Sternen Köchen” bei Amazon

Kochbücher gibt es nun wahrlich wie Sand am Meer. Und auch Kinderkochbücher findet man gleich dutzendweise in gut sortierten Buchhandlungen. Trotzdem gibt es immer wieder Neuentdeckungen, die sich schon allein optisch von der Massenware unterscheiden. Dazu gehört ohne Einschränkungen das soeben bei Ehrenwirth erschienene europäische Kinderkochbuch Kleine Sterneköche”. Schon das Cover fällt wohltuend ins Auge, macht Lust, das Buch in die Hand zu nehmen, darin zu blättern:

http://www.amazon.de/review/product/3431037895/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?_encoding=UTF8&showViewpoints=1

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Unser Kochbuch in russischer Version erschienen

by Ines_Keerl ~ März 22nd, 2010.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Wir freuen uns, dass unser Kochbuch nun auch in einer russischen Version bei Moy Mir erschienen ist.

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Kunstpreis Salve Europa

by chefadmin ~ März 22nd, 2010.

Die Jury hat sich für Franziska Güttler als 1. Preisträgerin des Salve-Europa-Kunstpreises 2009/10 entschieden.

Eine Auswahl von Kunstwerken und mehr Informationen über Franziska Güttler finden Sie hier.

Jurybegründung

Franziska Güttler vertritt eine höchst aktuelle Position in der zeitgenössischen Malerei: eine Gegenständlichkeit, die nicht vordergründig ist, sondern in Phantasiewelten entführt, die zwischen Realem und Surrealem oszillieren. Ihre wichtigsten Inspirationsquellen sind Märchen und Mythen, zu denen eigene Ideen und/oder persönliche Erfahrungen treten.

Diese Mischung verdichtet sich zu Bildern aus denen eine tiefe Sehnsucht nach Träumen und Sinnlichkeit spricht – eine Art Gegenentwurf zu unserem durchtechnisierten Leben. Allerdings zeigen die Bilder keineswegs eine „heile“ Welt. Die ihnen immanente Stimmung ist häufig ambivalent, bewegt sich zwischen verhaltener Fröhlichkeit/Heiterkeit und dem Gefühl des Bedrohtseins.

Dabei ist das Angsteinflößende nie konkret sondern manifestiert sich etwa in dunklen Farbflächen, welche die Protagonisten gleichsam von außen zu bedrohen scheinen. So entfalten die virtuos gemalten Bilder von Franziska Güttler eine unmittelbare emotionale Wirkung. Sie faszinieren nicht nur, sie verunsichern zugleich und regen den Betrachter an, sich selbst zu diesen Bildwelten in Beziehung zu setzen.

Die gegenständliche Malerei steht heute im Schatten einer weitgehend abstrakten Formensprache oder aber scheint von vermeintlichen philosophischen Dimensionen und thematischen Andeutungen inhaltlich nahezu überfrachtet. Bei Franziska Güttler hingegen tritt eine natürliche Gegenständlichkeit in den Vordergrund, zugleich übt die Umsetzung des Sujets – unterstützt durch kräftige, ja expressiv wirkende Farben – unweigerlich einen Sog, eine Magie auf den Betrachter aus, die manchmal an August Macke denken lässt.

Es ist eine Balance zwischen Realität und einem vielleicht melancholischen Traum, die den Betrachter einläd zu verweilen und nachzusinnen über die scheinbar einfachen Dinge des Lebens.

Der Jury gehörten an:

Dr. Heike Lüddemann, Dr. Thomas Krzenck

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Neuerscheinung “Kleine Sterne Köche“, Das europäische Kinderkochbuch!

by chefadmin ~ März 22nd, 2010.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Neuerscheinung “Kleine Sterne Köche“, Das europäische Kinderkochbuch!
Wir sind überglücklich! Ab heute ist unser wundervolles Buch im Handel erhältlich.
Unser europäisches Kinderprojekt – Das europäische Kinderkochbuch – Kleine Sterne Köche liegt uns besonders am Herzen.

Es ist eine Sammlung von typischen, alten und immer wieder gern gegessenen Gerichten aus 33 Ländern Europas. Mütter, Väter und Großeltern haben sich an Ihre Kindheit erinnert und sie uns mit kleinen Geschichten, ihren ganz persönlichen Erinnerungen an Kindheit und Küche, ja Anekdoten lebendig werden lassen.

Für uns ist es vor allem ein europäisches Buch. Lassen Sie sich einfangen von der Vielfalt Europas! SALVE EURPA!

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Neue Band nimmt teil an unserem Musikwettbewerb!

by chefadmin ~ März 22nd, 2010.
Filed under: Allgemein.

Wir freuen uns sehr, dass sich Mating Season zur Teilnahme an unserem Musikspektakel entschlossen hat! Die Jungs kommen aus München und Wien. Seit Anfang 2007 spielen sie zusammen und hatten bereits diverse Auftritte. Die Texte schreibt hauptsächlich Spo. Die Musik ist ein Gemeinschaftsprodukt. Zur Zeit nimmt die Band eine weitere CD auf.

Bei Myspace gibt´s Kostproben von Mating Season

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Finnische Band “Kvalda” – kennengelernt bei den Leipziger Jazztagen

by chefadmin ~ März 22nd, 2010.
Filed under: Allgemein.

Unsere europäische Entdeckung des Monats:

Wir konnten sie „KVALDA“ im Rahmen der 32. Leipziger Jazztage
erleben. Kvalda, exzellente Vertreter des nordischen Jazznachwuchses,
Kvalda aus Finnland.

Hört einfach mal rein: www.myspace.com/kvalda

http://www.kvalda.net

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SALVE EUROPA eröffnet Shop

by chefadmin ~ März 22nd, 2010.
Filed under: Allgemein.

Ab sofort könnt Ihr im SALVE EUROPA Shop Taschen, T-Shirts, Tassen und vieles mehr bestellen. Unser SALVE EUROPA –LOGO und ICH BIN EUROPÄER SLOGAN stehen Euch in verschieden Farben zur Verfügung.

Hier geht´s zum Shop.

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Wir besuchten Tomáš Němec in seinem Prager Atelier

by chefadmin ~ März 22nd, 2010.

Wir besuchten Tomáš Němec in seinem Atelier in der Prager Akademie der Bildenden Künste. Vor allem haben uns seine großformatigen Ölbilder fasziniert, die sich thematisch mit der Biographie und dem Nachleben der französischen Chansonsängerin Edith Piaf auseinandersetzen. Beeindruckend sind aber auch seine kleinformatigen Bilder und Zeichnungen, die die hohe Professionalität dieses jungen Malers zeigen. Wir freuen uns sehr, ihn in unserer Online Galerie exklusiv einem breiteren Publikum vorstellen zu können.

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Tipp zur Buchmesse 2010 Leipzig – Lesung mit der Brünner Schriftstellerin Kateřina Tučková

by Karin_Lichtenstein ~ März 7th, 2010.
Filed under: Kulturtipps.

Lesung mit der Brünner Schriftstellerin Kateřina Tučková

Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Städtepartnerschaftsverein Leipzig – Brno e. V. am Rahmenprogramm „Leipzig liest” innerhalb der Buchmesse 2010

Gast ist diesmal die Brünner Schriftstellerin Kateřina Tučková (geb. 1980).
Datum: 20. März 2010
Zeit: 19.00Uhr
Ort: Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig
Veranstalter: Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Leipzig – Brno e. V.
Kurz zum Inhalt der Veranstaltung:

Das Thema Zweiter Weltkrieg und Vertreibung wird auch nach 55 Jahren noch immer heiß diskutiert. Kateřina Tučková (geb. 1980), eine junge Brünner Autorin, die derzeit am Institut für Kunstgeschichte der Karlsuniversität Prag ein Doktorandenstudium absolviert, hat sich dieses Themas in ihrem Roman „Vyhnání Gerty Schnirch” (Die Vertreibung der Gerta Schnirch, 2009) angenommen und schildert das tragische Schicksal einer jungen Deutschen aus einer zweisprachigen Familie, die Ende Mai 1945 den sog. „Brünner Todesmarsch” überlebt, in dem das Gros der nach der Befreiung der Stadt verbliebenen Deutschen Richtung österreichische Grenze getrieben wird. Gerta Schnirch und ihre kleine Tochter kehren nach einigen Jahren in die mährische Kapitale zurück, doch die Stadt ist ihr fremd geworden und als Deutsche bewegt sie sich am Rande der Gesellschaft. Bis heute wissen nur wenige Brünner, was mit den 58.000 Deutschen, die einmal in ihrer Stadt lebten, genau passiert ist. Entsprechend die aktuellen (kontroversen) Reaktionen nach Erscheinen des Romans in Brünn.

Die Lesung ist zweisprachig und wird von Thomas Krzenck moderiert.

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Der Teppich von Bayeux – 70 Meter gestickte Geschichte

by Karin_Lichtenstein ~ Mai 18th, 2009.

Schlachten, berühmte und weniger bedeutendere, gehören zur mittelalterlichen Geschichte wie Burgen, Ritter und Turniere. Eine der bedeutendsten fand am 14. Oktober 1066 bei Hastings (heute ein südenglisches Seebad am Ärmelkanal) statt. An diesem Ort kämpften ca. 7.000 Normannen und ca. 8.000 Angelsachsen (die damals den Süden der britischen Inseln besiedelten) gegeneinander. Wilhelm, Herzog der Normandie (ein damals mächtiges Herzogtum in Nordfrankreich), wollte mit diesem Waffengang seinen vom Papst abgesegneten Anspruch auf den englischen Thron durchsetzen. Es wurde die längste Schlacht des europäischen Hochmittelalters. Erst nach etwa 9 Stunden war der zähe Widerstand der Angelsachsen gebrochen. Ihr König Harold II. fiel und Wilhelm, jetzt der „Eroberer” genannt, ließ sich Weihnachten 1066 zum englischen König krönen. Über diese Ereignisse berichtet – neben einigen Schriftquellen – in eindrucksvoller Weise der um 1080 in Südengland gefertigte „Teppich” von Bayeux (eigentlich ein mit bunten Wollfäden bestickter Leinenstreifen). Er ist das einzige erhaltene Zeugnis seiner Art und kann heute im städtischen Museum in Bayeux (Normandie) besichtigt werden.

Im Mittelpunkt des – man höre und staune – fast 70m langen (das entspricht der Breite eines Fußballfeldes!) und etwa 50cm hohen Teppichs stehen die beiden namentlich bezeichneten Hauptfiguren: der Angelsachse Harold und der Normanne Wilhelm (siehe Abb. Oben). Ein durchgehender lateinischer Text erläutert das Geschehen, das von dekorativen Tier- und Ornamentsdarstellungen eingerahmt ist.

Aber Ihr könnt noch viel mehr erkennen: Insgesamt 626 Personen, 202 Pferde oder Maultiere, 55 Hunde, 505 Tiere sonstiger Art, 37 Festungen und andere Bauwerke, 41 Schiffe und Boote sowie 49 Bäume bevölkern die Chronik der Eroberung Englands durch die Normannen und liefern nebenbei viele wichtige Aufschlüsse über das Leben im 11. Jahrhundert.

Schaut Euch nur einmal die Waffen und Rüstungen auf den abgebildeten Ausschnitten an! Oder die comicartigen Figuren. Ihre Darstellung ist einfach. Trotzdem lässt sich an Körperhaltung und „sprechenden” Gebärden genau ablesen, was die einzelnen Personen tun und auch was sie fühlen. Ein Beispiel dafür ist die Personengruppe, die den Kometen entdeckt. Die Menschen weisen nicht nur mit den Fingern auf den Kometen hin. Sie zeigen auch, wie sehr sie dieser erschreckt. Man erkennt es daran, dass sie sich ängstlich aneinander drücken. Der Kleinste der Gruppe scheint sich sogar regelrecht hinter den anderen zu verstecken und er hat die rechte Hand vor Schreck an sein Herz gedrückt Das Entsetzen der Menschen macht verständlicher, dass der Komet als böses Vorzeichen angesehen wurde.
Die Figuren mit ihren überlangen Gliedmaßen entsprechen ebenso dem Stil der Romanik wie die nicht perspektivische Darstellung der Architektur oder der Landschaft.
Wer genau den Teppich entwarf und anfertigte ist nicht bekannt. Stickarbeiten wie diese wurden üblicher Weise von Nonnen und adligen Damen angefertigt. Deshalb ist zu vermuten, dass mehrere Frauen viele Jahre oder Jahrzehnte in einem Kloster an diesem Teppich gearbeitet haben.

Die Überlieferung des Teppichs von Bayeux ist übrigens einem Zufall zu verdanken. Dabei gab es im Mittelalter in vielen herrschaftlichen Wohnräumen derartige textile Wandbehänge mit weltlichen Themen. Aber man entfernte sie, wenn sie unmodern wurden (ähnlich wie man heute Tapete wechselt) oder sie wurden im Laufe der Jahrhunderte ebenso zerstört wie die Burgen und Paläste, deren Wände sie einst zierten. Der Teppich von Bayeux ist erhalten geblieben, weil er in einer Kirche aufbewahrt wurde. Und Kirchen, einschließlich ihrer Kunstschätze, wurden meist mit größerer Ehrfurcht behandelt, fielen also nicht so häufig Kriegen, Plünderungen oder wechselnden Moden zum Opfer.

(Der Teppich zeigt neben Schlachtengetümmel zahlreiche andere interessante Details: Hier seht Ihr die erste bekannte bildliche Darstellung des Kometen Halley, der zu jener Zeit aufgrund der erdnahen Umlaufbahn mit bloßem Auge erkennbar war. Unheilvoll kündigt er hier über König Harold dessen bevorstehenden Untergang an.)

Unser Fazit: Unbedingt anschauen! Bedenkt dabei: Die Künstler jener Zeit wollten nicht die Realität abbilden, sondern das Wesentliche einer Geschichte mitteilen. Überprüft, ob ihnen dies gelungen ist. Dazu könnt Ihr in einem ersten Schritt den ganzen (vollständigen) Teppich im Internet betrachten:

www.iris-kammerer.de/html/bayeux.html

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„The Rest“ Konzert in Leipzig im “Nochbesserleben”!

by Karin_Lichtenstein ~ Mai 17th, 2009.

Am gestrigen Abend war es endlich soweit – „The Rest” aus Brünn war zu Gast im „Nochbesserleben”. Super Stimmung, Super Sound.

www.nochbesserleben.com

The Rest(CZ)

Da derzeit die Tschechischen Kulturtage im schönen Leipzig stattfinden, gibt es heute Musik aus Brünn.
Die Band The Rest wurde im Sommer 2003 gegründet. Bereits im Februar 2004 trat sie erstmals vor heimischem (Brünner) Publikum auf, im darauf folgenden Jahr erschien die erste CD unter dem Titel ?Forever friends?. Zwei weitere CDs folgten 2006 (V?echno je mo?né – Alles ist möglich) und 2008 (Rádo se stalo – Gern geschehen).
Die Band hat bislang Konzerte in der Tschechischen und Slowakischen Republik gegeben. Die Texte der Songs, ausschließlich in tschechischer Sprache gesungen, stammen von Zden?k Strmiska, die Musik ist eine Eigenkomposition. Immer geht es um das Lebensgefühl der eigenen Generation – um Liebe, Leid und die Grundfragen des menschlichen Lebens.

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Newsletter Schweizer Buchhandel Ausgabe 15/2009

by Karin_Lichtenstein ~ April 17th, 2009.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Buch der Woche: Eine scharfe Kobra mundet auch Kindern

Kinder können kochen. Kinder wollen kochen. Aber nicht mit Jamie und schon gar nicht mit Tim und wie die Jungs alle heissen, die die Weisheiten der Küche mit dem Löffel gegessen haben wollen, als sie  weder piep noch pap sagen konnten. Inès Keerl hat mit Karin Krzenck-Lichtenstein in ihrer Bekanntschaft rumtelefoniert und Jungs und Mädels zu einem Shooting eingeladen. Ziel des fröhlichen Get-togethers: Sie sollten – unter Anleitung – Rezepte aus Europa kochen und sich dabei profimässig ablichten lassen. Mehr noch: für jedes Land liessen Inès und Karin Schürzen in den Landesfarben schneidern, um die Zuordnung zu sichern. Die Idee hinter diesem ungewöhnlichen und absolut sympathischen Kochbuch: Aus allen Ländern Europas Rezepte zu sammeln, mit Geschichten anzureichern und so den Kiddies (fast schon Teens, aber noch nicht ganz) klar zu machen, dass Europa von den Rändern bis zum Zentrum eine eigene Volks(küchen)kultur besitzt, die sich weder von Brüssel noch von sonst einer Administration verwalten lässt. Erfreulicherweise fehlt auch die Schweiz nicht. Und ebenso erfreulich ist der Umstand, dass die Rezepte allesamt leicht nachzukochen,  also auch für Erwachsene geeignet sind… Das also ist es, was uns im Innersten zusammenhält: der fröhliche, weil von munteren Kindern bevölkerte Tisch. Ach, blödsinnigerweise musste eine Fernseh-Koch-Tussi ein Vorwort beisteuern – weil es sich dann besser verkauft? Alles Quatsch. Das Buch ist auch ohne Poletto «alles paletti».
PS. Kobra sind übrigens eingelegte Auberginen und stammen aus der Ukraine – sie sind, so das Buch, ein Schmuckstück auf jeder Festtafel und eine wahre Delikatesse. In diesem Sinne: «budmo!»

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Neue Rezension bei Literaturmarkt über die Kleinen Sterne Köche

by Karin_Lichtenstein ~ März 11th, 2009.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Kochen mit und für die Kleinen

Hier zum link

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Termine zur Buchmesse Leipzig

by Karin_Lichtenstein ~ Februar 27th, 2009.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Vom 12. bis 15. März ist die Verlagsgruppe Lübbe wie jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

Inees Keerl und Karin Krzenck-Lichtenstein (Donnerstag, 12 März bis Samstag, 14. März)

http://www.luebbe.de/C1256E310032D713/Files/8AA2913287289B9AC125756A003F03CF/$File/AaS_BM_Leipzig_2009.pdf

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Pressestimmen über Kleine Sterne Köche

by Karin_Lichtenstein ~ Februar 27th, 2009.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

“Die ganze Vielfalt der europäischen Küche in einem Buch!” Badische Zeitung, Freiburg

“Für die Jeden-Tag-Küche mit Kindern, Freunden und der ganzen Familie.” Badische Zeitung, Freiburg

“Das wunderschöne Kochbuch, in dem jeweils ein Kind aus einem europäischen Land von sich und seiner Heimat erzählt, sowie seine Lieblingsrezepte vorstellt, zeigt Kindern, dass Kochen und Essen Spaß machen kann und es viele tolle Rezepte jenseits von Pommes und Burger gibt.” Hessische Allgemeine, Kassel

“Es enthält einfache und gut nachkochbare Rezepte aus ganz Europa.” Zitty, Berlin

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Kleine Sterne Köche zur Leipziger Buchmesse!

by Karin_Lichtenstein ~ Februar 20th, 2009.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Ratskeller Leipzig, Alte Wache , 14.März. 2009, 12 Uhr„Kleine Sterne Köche” – Ein Augenschmaus, ein Lesevergnügen ..

Die Autorinnen und ihre Kindertruppe präsentieren Rezepte aus 33 europäischen Ländern, wahre Kindergerichte aus überlieferten Traditionen. Für jedes Land gibt es Anekdoten in denen sich vor allem Omas und Mütter an ihre Kindheit erinnern. Kleine, fast kulturgeschichtliche Miniaturen europäischer Essgewohnheiten. Eine Hommage an die Sinne, ein Loblied auf das gemeinsame Familienerlebnis Kochen und nicht zuletzt eine Huldigung des europäischen Gedankens. Mit Verkostung.

http://http://www.bastei-luebbe.de/kunden/luebbe/vgl/www.nsf/htmls/Veranstaltungen?Open&ds2=TermineNachMonat&y=2009&m=2&mnn=fullnav&c0=1&s0=1&c2=20&s2=21

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Video – MDR Reportage Kleine Sterne Köche hier!

by Karin_Lichtenstein ~ Februar 19th, 2009.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Hier können  Sie die aktuelle Reportage nochmals ansehen:

http://www.mdr.de/hier-ab-vier/

No Responses to Video – MDR Reportage Kleine Sterne Köche hier!

  1. Helga Ahrends

    Wir haben Euer Buch schon seit Weihnachten. Wir haben schon viel ausprobiert und viel Spaß gehabt, vorallem meine Kinder Tom und Anna. Schön, daß wir die kleinen Sterne Köche einmal im Fernsehen kennen lernen konnten! Liebe Grüße Helga, Anna und Tommi

  2. Lena Bürger

    Toll finden wir, daß “Euer Europa” fast alle Länder des Kontinets meint, nicht nur die der EU.
    Klasse!! Da sieht man mal die gigantische Vielfalt. Gruß Lena und Bärbel

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Kleine Sterne Köche bei MDR “Hier ab Vier” 18.2.09, 16 Uhr!

by chefadmin ~ Februar 17th, 2009.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Reportage über die Kleinen Sterne Köche und unser Buch! Nicht verpassen!

MDR “Hier ab Vier” 18.2.09, 16 Uhr!

http://www.mdr.de/hier-ab-vier/aktuell/

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“Der Geschmack der Kindheit”

by Karin_Lichtenstein ~ Februar 14th, 2009.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

In unserem Buch „Kleine Sterne Köche” haben uns Mütter, Väter und Omas aus 33 europäischen Ländern geholfen, den Geschmack ihrer Kindheit einzufangen.

Die große Resonanz auf unsere Geschichten und Anekdoten hat uns überzeugt, diese Reihe als Blog fúr alle Interessierten Leser fortzusetzen. Haben Sie Lust und Zeit uns Ihre ganz privaten Kindheitserinnerungen aufzuschreiben? Wir freuen uns auf Ihren ganz persönlichen „Geschmack der Kindheit” aus Mutters Küche, an Düfte, Geborgenheit, Regeln und Lieblingsspeisen.

Machen Sie mit in unserem Blog zum Thema!

Wir verlosen 3 „Kleine Sterne Köche” für die schönsten Geschichten.

(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

No Responses to “Der Geschmack der Kindheit”

  1. Sabine Scheidig

    Oh Gott, wie lange habe ich darüber nicht nachgedacht. Dabei sollte man ja die schönen Erinnerungen an seine Kinder weitergeben. Bei uns hat immer Oma Martha gekocht mit Ruhe und Liebe. Wenn wir aus der Schule kamen, duftete es immer nach Köstlichkeiten, auch wenn es manchmal nur eine Suppe oder gar sogenanntes Restessen war. Sie war die Meisterin auch im Zuhören.

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MAGNA AURA – Themenchat

by chefadmin ~ Februar 10th, 2009.
Filed under: Kulturtipps.

MAGNA AURA – THEMENCHAT

Am Freitag, den 13.02.2009 von 17-19 Uhr steht Euch Inès Keerl auf www.seitenstark.de Rede und Antwort zur Serie.

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Veranstaltung zur Leipziger Buchmesse

by Karin_Lichtenstein ~ Februar 5th, 2009.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Ratskeller Leipzig, Alte Wache , 14.März. 2009, 12 Uhr

„Kleine Sterne Köche” – Ein Augenschmaus, ein Lesevergnügen ..

Die Autorinnen und ihre Kindertruppe präsentieren Rezepte aus 33 europäischen Ländern, wahre Kindergerichte aus überlieferten Traditionen. Für jedes Land gibt es Anekdoten in denen sich vor allem Omas und Mütter an ihre Kindheit erinnern. Kleine, fast kulturgeschichtliche Miniaturen europäischer Essgewohnheiten. Eine Hommage an die Sinne, ein Loblied auf das gemeinsame Familienerlebnis Kochen und nicht zuletzt eine Huldigung des europäischen Gedankens. Mit Verkostung.

http://www.bastei-luebbe.de/kunden/luebbe/vgl/www.nsf/htmls/Veranstaltungen?Open&ds2=TermineNachMonat&y=2009&m=2&mnn=fullnav&c0=1&s0=1&c2=20&s2=21

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MAGNA AURA – Die verschwundene Stadt

by Karin_Lichtenstein ~ Februar 3rd, 2009.
Filed under: Kulturtipps.

MAGNA AURA – Die verschwundene Stadt

Endlich ist es soweit und die europäische, aufregende und spannende 13teilige Abenteuer – und Fantasyserie “Magna Aura” wird für Kinder und solche, die es noch geblieben sind, ab 03.02.09, 20.15 Uhr jeden Dienstag im KI.KA erstausgestrahlt.

Der Film erzählt von vier Kindern, die am Meer Urlaub machen und durch Zufall in eine längst vergangene Zeit geraten. Dort müssen sie sich gegen böse Mächte, Habgier und den drohenden Untergang der Stadt Magna Aura wehren, finden aber auch zur ersten Liebe und zu sich selbst.

Diese große Produktion war mit 100 Drehtagen, vielen Stunts, Spezialeffekten und einem fast komplett bulgarischen Team – nicht nur für mich als Producerin – eine echte Herausforderung. Wunderschöne Drehorte an der Donau in Russe, am schwarzen Meer in Sinemorets und die wirklich großartige Aussendekoration in den Sofioter Boyana – Filmstudios gaben die Möglichkeit, die wunderbaren Drehbücher zu einem bewegenden und spannenden Fantasyfilm für Kinder umzusetzen.

Ich wünsche allen Zuschauern gute Unterhaltung.

Eure/Ihre
Inès Keerl

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Cooler Kochnachwuchs aus Leipzig bei Cornelia Poletto

by Karin_Lichtenstein ~ Dezember 13th, 2008.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Cooler Kochnachwuchs aus Leipzig bei Cornelia Poletto

Die Präsentation des Buches fand am Dienstag, dem 9. Dezember, im Hamburger Restaurant von Cornelia Poletto statt. Die Kinder Zoe, Clarissa, Wenzel und Victor reisten mit den beiden Autorinnen aus Leipzig an, um dann in der Kochschule nach ihren Rezepten zu kochen bzw. zu backen

Hier findet sich die Pressemitteilung

Sterne-Köchin und Koch-Sternchen: Cooler Kochnachwuchs bei Cornelia Poletto

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Nicht nur in der Politik wird so manches Süppchen gekocht. Auch Kinder …

Bergisch Gladbach (ots) – Nicht nur in der Politik wird so manches Süppchen gekocht. Auch Kinder kochen. Und sie kochen gern. Dies ist das Motto des Buches von Inès Keerl und Karin Krzenck-Lichtenstein. KLEINE STERNE-KÖCHE präsentiert im europäischen Kontext die besten Rezepte für kleine und große Köche – versehen mit einem Vorwort der Sterne-Köchin Cornelia Poletto.

Die Präsentation des Buches fand am Dienstag, dem 9. Dezember, im Hamburger Restaurant von Cornelia Poletto statt. Aufgeregt reisten die Kinder Zoe, Clarissa, Wenzel und Victor mit den beiden Autorinnen aus Leipzig an, um dann in der Kochschule nach ihren Rezepten zu kochen bzw. zu backen: Zimtschnecken aus Schweden und lettische Specktaschen – und alle Anwesenden durften probieren. Und trotz TV-Teams und Fotografen ließ sich der Kochnachwuchs nicht aus der Ruhe bringen – und sagte für das NDR Hamburg-Journal sogar noch das Wetter für morgen an.

Das Buch bietet nicht nur eine Auswahl von leckeren Rezepten aus 33 europäischen Ländern, hilfreichen Tipps und Anmerkungen, wunderschönen Fotos und Illustrationen, sondern auch kurze Kommentare der Mütter, Omas und Väter, die ihre landestypischen Lieblingsgerichte vorstellen. Von ukrainischen Teigtaschen, über irischen Eintopf und kroatischen Krapfen bis zu französischem Speckkuchen und norwegischem Heringssalat reicht die bunte Rezeptmischung.

Inès Keerl / Karin Krzenck-Lichtenstein: Kleine Sterne-Köche – Das europäische Kinderkochbuch / Mit einem Vorwort von Cornelia Poletto

288 Seiten, 450 Fotos, EUR (D) 19,95, ISBN: 978-3-431-03789-0

Pressekontakt:

Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co. KG, Bergisch Gladbach
Barbara Fischer, Presseleitung, Tel. 02202 - 121 307 oder 308

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Pressekonferenz im Poletto`s in Hamburg (Vorankündigung)

by chefadmin ~ Dezember 4th, 2008.
Filed under: Allgemein.

Vorankündigung

Pressekonferenz zum Buch KLEINE STERNE KÖCHE im Poletto`s in Hamburg am 09.12.08, 12 Uhr

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Unser Buch – Weihnachtsempfehlung bei Hugendubel!

by Karin_Lichtenstein ~ Dezember 3rd, 2008.
Filed under: Kleine Sterne Köche.

Unser Buch KLEINE STERNE KÖCHE ist Weihnachtsempfehlung bei Hugendubel!

No Responses to Unser Buch – Weihnachtsempfehlung bei Hugendubel!

  1. Ida Schneider

    Wir haben gestern Euer Buch entdeckt und sofort gekauft! Ein großes Vergnügen zu lesen un die vielen schönen Kinderfotos anzuschauen. Heute werden wir etwas daraus kochen und nicht bis Weihnachten damit warten. Toll. Grüße Ida und Chantal

  2. Beate Scholz

    Ein wunderschönes Buch, Europa zu Hause. Meine kleine Schwester wird sich freuen. Gruß Bea

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Fibie und Freunde – Immer dieser Otto

by chefadmin ~ Dezember 1st, 2008.
Filed under: Buchtipps.

Fibie gibt es jetzt auch endlich als Kinderbuch.

Das kleine Hundemaskottchen “Fibie” entstammt dem gleichnamigen Eltern-Kindermagazin, das in vielen Kindergärten ausliegt. Mädchen und Jungen im Alter von 3 – 6 Jahren identifizieren sich gleichermaßen mit dem kleinen Hundemaskottchen Fibie, das von jeher durch das Magazin führt und nun auch als Kinderbuch den Weg in die Kinderzimmer findet. Die Bilderbücher behandeln Themen aus dem Alltag und greifen kleine Problemmomente auf, wie der Streit um ein Spielzeug oder Schummeln beim Versteckspiel. Der Sympathieträger Fibie kann diese Konflikte sensibel und mit viel Witz lösen und stets zwischen den kleinen Streithähnen vermitteln.

  • Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
  • Verlag: edelkids; Auflage: 1 (2. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898558177

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Europäische Kunstgeschichte – unsere Entdeckung des Monats

by Karin_Lichtenstein ~ November 22nd, 2008.

Wir besuchten ein TOP Denkmal – die Zipser Burg Anlage in der Slowakei – und wollen Euch hiermit darauf aufmerksam machen. Ein mal im Monat nehmen wir Euch mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die europäische Kunstgeschichte – von den eiszeitlichen Höhlenmalereien und den Kultobjekten der Vinča-Kultur bis zu Landart und Graffiti. Die Zipser Burg gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe!

Die wenigsten von Euch aber werden die größte Burganlage Mitteleuropas kennen: die Zipser Burg im Nordosten der Slowakischen Republik. Sie thront majestätisch und weithin sichtbar auf einem felsigen Kalksteinhügel inmitten einer offenen (malerischen) Landschaft. Sie gehört zu den so genannten Höhenburgen, die durch ihre schwer zugängliche Lage besonderen Schutz vor Angreifern boten. Nebenbei bemerkt: es sind natürlich auch im Flachland Burgen gebaut worden. Diese sind zum Schutz von breiten Wassergräben umgeben und werden Ebenen- oder Wasserburgen genannt.

Wie alle anderen mittelalterlichen Burgen diente auch die Zipser Burg sowohl dem Wohnen als auch der Verteidigung. Wie Ihr auf den Abbildungen gut erkennen könnt, besteht das Äußere der Burg aus Wällen, Gräben und starken Mauern mit Brustwehren und Zinnen. Aus dem Inneren dieser Verteidigungsanlage ragt der „Bergfried”, in diesem Falle ein hoher, dickwandiger Rundturm (errichtet seit dem ersten Drittel des 13. Jahrhunderts) heraus. Von ihm aus konnte man Freund und Feind früh erblicken, und in ihn zog man sich in kriegerischen Zeiten zurück, vor allem dann, wenn die Einnahme der Burg drohte. In Friedenszeiten lebten die Adligen im Palas, dem eigentlichen Wohnbau der Burg. Das Leben dort war allerdings beschwerlich, vor allem im Winter. Denn nur wenige kleine Zimmer, die Kemenaten (Kaminräume), konnten beheizt werden. Zu den großen Burganlagen gehörten aber auch Wirtschaftgebäude, einfache Unterkünfte für die Bediensteten, Werkstätten, Ställe und eine Burgkapelle.

Wenn Ihr die Zipser oder eine andere Burg besucht, dann wundert Euch nicht über verschiedene Baustile oder Um- und Anbauten. Bedenkt: Im Mittelalter sind Bauwerke meist in langen Bauzeiten entstanden, vor allem Kriege oder Geldmangel führten häufig zu Unterbrechungen. Und auch in späteren Zeiten erfuhren die Burgen – je nach Nutzung – Erweiterungen und Modernisierungen.

Das solltet Ihr zur Geschichte der Burg Zips wissen

Die Zips – so heißt die Gegend über der die Burg thront – war bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt, später kamen Kelten, Römer, Mongolen und Osmanen hierher. So kreuzten sich Kulturen und Glaubensrichtungen und es entstand eine multiethnische Kultur im Herzen Europas. Seit der zweiten Hälfte des 11.Jh. gehörte die Gegend zum Herrschaftsbereich der ungarischen Könige. Diese holten vor allem deutsche Siedler aus Schlesien, Sachsen und Thüringen ins Land, unter denen die Zips zu einer wirtschaftlich blühenden Region aufstieg, mit der Burg (1209 erstmals schriftlich erwähnt) als Zentrum und Verwaltungssitz. Um die Größe und Bedeutung der Burg ermessen zu können, stellt Euch vor, dass auf ihr im Mittelalter bis zu 2000 Menschen gelebt haben. Bei einer Fläche von fast 41.500m2 (das entspricht mehr als fünf Fußballfeldern), ist dies durchaus vorstellbar! 1487 wurde Johann Zapolya hier geboren, der später König von Ungarn wurde. Bis in das ausgehende 18. Jh. residierten dann mehrere bedeutende ungarische und slowakische Adelsgeschlechter auf der Anlage. Zwei Großfeuer leiteten jedoch den Niedergang ein, zumal die Anlage auch der modernen Kriegstechnik nicht mehr gerecht wurde. Nachfolgend verfiel sie. 1969 begannen erste archäologische Ausgrabungen auf dem Burgberg und seit 1993 gehört die Zipser Burg zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Autoren: Dr. Heike Lüddemann, Dr. Thomas Krzenck

http://www.spisskyhrad.com/
http://www.spisskyhrad.sk/de.html

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